Donnerstag, 21. August 2008

Time to say goodbye ;-(



Als wir nach NYC kamen sagte uns jeder, wer laenger als 2 Monate hier bleibt verliebt sich in die Stadt und kann sich nur schwer wieder trennen. Tja in unserem Fall hatten sie recht. Und nun standen wir nach fast einem halben Jahr mit weinenden Augen vor der Skyline und verabschiedeten uns von unseren Freunden. Somit ist es jetzt wohl auch Zeit fuer ein kleines Fazit unserer Reise.
Kommt man als Touri nach NYC fuer eine Woche ist man einfach nur beeindruckt. Erstaunt und begeistert von all den hohen Haeusern, den gelben Taxis, der Dichte, dem tollen Central Parc, der unterschiedlichen Menschen,...
Doch nach den ersten Wochen bemerkt man wie unterschiedlich NYC von Deutschland ist. Man stellt neben den immer noch beeindruckenden vieles Negatives fest. Teilweise ist es sehr schmuddelig, vor allem ihre WC in Restaurants - obwohl die Stadt fuer so eine gigantische Stadt echt sauber ist. Der Laermpegel und die Hektik. Die zum Teil fehlenden leichten Nachrichten um mal informiert zu sein, ohne gleich CNN anschauen zu muessen. Viele muessen zwei bis drei Jobs haben um Leben zu koennen. Alle reden von reduced calories und trinken einen caramelfrapuccino light aber dafuer mit extra Caramel und Sahne...
Doch erst wenn man laenger in der Stadt lebt, ein paar Monate, stellt man viele was man anfangs vielleicht als schlecht eingestuft hat, einfach als anders zu Deutschland fest und auch als bereichernd.
Zu Beginn erschienen mir die Menschen alle so fremd. Ich kam mir teilweise wie in einem Hiphopvideo vor - aber nach ner Eingwoehung weiss man dass nicht alle Gangster sind. Man erlebt tagtaeglich so viele Kulturen - singend in der Uhbahn, feiernd mit Latino Musik am Beach, auf ihren Paraden... Hier spricht jeder seine Sprache und ist stolz auf seine Herkunft und trotzdem verbindet sie das gemeinsame Amerika und ihr starken Nationalstolz. Traurig ist aber immer noch die strake Trennung der Gruppen in einigen Bereichen. Das durften wir mit Brooklyn ja nur zu gut erfahren. Es ist meist genau aufgeteilt wer welche Arbeitstellen hat, wer wo wohnt, wer verhaftet wird... das ist etwas das ich nicht verstehen kann. Die USA war ja von Anfang an Multikulti und ein grosser Topf aus allen Nationen. Eigentlich hatten sie lange genug Zeit sich daran zu gewoehnen. Anders als Deutschland, bei dem manche Auslaenderprobleme eigentlich noch ganz frisch sind.
ein toller Apekt aber ist, dass die Stadt einem jeden Tag neue Abenteuer anbietet, was uns anfangs aber doch ziemlich ueberfordert hat. Man weiss nicht wo man fortgehen soll, wo man einkaufen soll... aber das gibt sich alles mit der ersten Orientierung. Wir waren auf so vielen kostenlosen Konzerten, Paraden, Streetfestivals...Einfach unglaublich. Aber auch anstrengend, da man ja nichts verpassen will, aber trotzdem immer extrem viel verpasst.
NYC ist auch eine Stadt der Individualisten. Man kann dort machen was man will - einfach mal lossingen, im Schlafanzug einkaufen gehn... (tja wir haben schon viel Schmarrn gemacht)
Ein toller Pluspunkt fuer NYC ist die Freundlichkeit der Bevoelkerung. Sie sind sehr hilfsbereit, immer gluecklich Deutsche zu treffen, es gibt nur das "you", alle reden sich mit Vornamen an, man fragt immer nach dem Wohlbefinden. Was den Amis aber deshalb als oberflaechliche Freundlichkeit vorgeworfen wird, trifft schon oft zu, aber ist in meinen Augen trotzdem wesentlich angenehmer als die deutsche Distanz und das Gejammer in das wir oft fallen.
Es gibt noch so viele Eindruecke, die wir selbst noch verarbeiten muessen.
Was aber auf jeden Fall auf die Stadt zutrifft ist der Spruch: you get what you pay! Die Stadt ist wunderschoen und toll, doch ich muss zu geben ich moechte dort nur wohnen wenn ich wirklich viel geld haette. Wir konnten uns das schoene NYC leisten und das war einfach ein unglaubliches Abendteuer, aber wir haben auch die anderen Seiten gesehen.
Alles in allem verlassen wir die Stadt mit sehr vielen Erfahrungen die unserer zukuenftiges Leben sehr bereichern und wunderschoenen Momenten an die wir uns fuer immer erinnern werden.
Thanks to everyone, die unsere Zeit dort mit beeinflusst haben. Wir vermissen euch jetzt schon.
Auf gehts zur Countryside!!!!

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