Montag, 28. Juli 2008

Visumsstress mal anders!!!!



Tja als wir Reinis letztes Visum geholt haben, standen wir vor dem Münchner Konsulat im Regen - dieses Mal warn wir schlauer - wir lagen im Sonnenschein unter Palmen auf den Bahamas!
Am Samstag haben wir mit einem leckeren Frühstück zusammen mit unseren Mitbewohnern den Urlaub beginnen lassen. Abends warn wir mit ihnen noch am Water Taxi Beach Sangria trinken und Skyline genießen. Bei der Hitze steigt der Alkohol leider zu schnell zu Kopf - und ich weiss jetzt auch, dass ich hier im Sommer keinen Alkohol mehr trinken werde.
So startete also unsere Reise am Sonntag noch leicht beschwipst am frühen Morgen Richtung Nassau Bahamas. Vom Fliegen habe ich vorerst aber mal wieder genug - beim Hinflug war das Flugzeug so voll, dass wir zu schwer waren und auf die längste Landebahn warten mussten (2 Stunden Verspätung- der Kapitän klang leicht besorgt) und beim Heimflug sind wir von einer Art Ersatzbahn abgeflogen, da das Flugzeug vor uns ein paar Vögel oder so erwischt hat und die Bahn erst gereinigt werden musste (der Kapiän klang leicht belustigt.)
Dort angekommen waren wir im Paradies. Unsere Unterkunft entsprach unserem geplanten low-budget-urlaub. Sehr nettes Personal, saubere Zimmer, grässliches Badezimmer, jeden morgen der gleiche Käse und eine Marmelade...aber alles in allem hat es zum Schlafen gut gereicht. Und auf den Bildern siehts echt toll aus.
Die ersten zwei Tage verbrachte Reini auf der Botschaft und anschließend am public beach. Der war schön aber nicht so toll wie der Andere.
Die anderen Tage sind wir immer auf Paradies Island rüber - manachmal mit der Fähre, oder dem Bus, aber meist zu Fuß über die Brücke. Wir haben uns immer so verquatscht, dass die paar Meilen echt schnell rum waren.
Auf Paradies Island haben wir dann Luxusurlaub gemacht. Um an den Strand zu kommen, sind wir immer ganz geschickt durch das Atlantis Hotel gelaufen - so ein Adventure Hotel habe ich noch gesehen - unglaublich, mit Haibecken, versunkene Stadt Atlantis zum Erforschen, überdimensionale Aquarien, Casino... wir sind jedesmal einen neuen Weg gelaufen, da man sich dort so schnell verlaufen kann.
Am Strand war das Wasser glasklar. Wir haben uns immer neben einer kleinen Beachbar in den Schatten gelegt. Von dort ging dann noch eine Treppe zu einer Privat Apartment Anlage, wo wir uns in dem Strandrestaurant mittags gestärkt haben. Wir haben dort ganz nette Leute kennenglernt, die abends ihren Wein bei Sonnenuntergang mit uns geteilt haben. Eine Finca auf Malloca ist zwar schön, aber das wäre noch einen Tick schöner. Meist waren wir bis es kompelett dunkel war am Strand, tranken unseren Karibik Rum und sind zu Hause schnell und rot ins Bett gefallen.
Leider war Reini nicht von ein weinig Sightseeing zu überzeugen. Dafür haben wir aber eine wunderschöne Katamaranfahrt mit anschließendem Schnorcheln unternommen. Todesmutig bin ich sogar Jetski gefahren - Reini ist dann nochmal alleine los um richtig Gas zu geben. Selbst der Besitzer hat bei Reinis Fahrstil nur den Kopf geschüttelt.
Am letzten Abend sind wir noch Conch Frittas essen gegangen. Weiss immer noch nicht genau was es ist - aber es war sehr lecker. Am meisten waren wir von der extremen Freundlichkeit der Bevölkerung überrascht. So etwas haben wir wirklich noch in keinem Land erlebt.
Am Samstag sind wir dann schon wieder erholt in unserer neuen Heimat angekommen. Wir warn gleich in Hoboken in unserem Stammlokal was essen und wurden von unseren Mitbewohner herzlich empfangen. Am Sonntag musste ich leider auch wieder arbeiten. Aber den Tag haben wir noch alle zusammen in Dannys Zimmer beim Filmabend beendet.
Eine unglaubliche Woche, in der wir unglaublich schöne Bilder gemacht haben. Alle in unserem Fotoalbum zu sehen.

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