Dienstag, 26. Mai 2009

Haie, Schnecken und Michelles...




Urlaub Nummer ?!? > 5 Oh das warn schon so viele dieses Jahr. Doch nun gings zum 2. Mal zum Sunshine State Florida. Bepackt mit Hund, Kind und Kegel fuhren wir 16 Stunden in den Süden und durchquerten dabei 5 Staaten: Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia und Florida. Unser Ziel war Cape Coral am Golf von Mexiko.
Wir verbrachten eine wunderschöne Woche im Haus von Tanjas Vater (kleine Villa ist bei so einer Luxuslage wohl besser angebracht) Von unserem Badezimmer aus gings direkt zum Pool. Und diser hatte Blick auf eine Kreuzung zweier Wasserstraßen. Einfach traumhaft.
Obwohl das Wetter leider nicht ganz so typisch Florida mäßig war, verbachten wir doch viel Zeit am Strand. Wir machten Ausflüge auf die Inseln Sanibel und Captiva, spielten Fußball am Strand in Fort Myers, gingen Fischen in den Kanälen von Pine Island, aßen Brötchen und Gelbwurst aus einer deutschen Bäckerei, relaxten im Whirlpool von Tanjas Tante, gingen shoppen in den zahlreichen Outlets...
Reini hat beim Fischen nur mal wieder übertreiben müssen: zog gleich mal nen kleinen Hammerhai raus. Und war danach total durchschwitzt vor lauter Anstrengung. Wir haben ihn aber vorsichtshalber lieber wieder ins Wasser geworfen. Abends bereitete Reini uns dann den anderen Fisch sehr köstlich zu.
Tja und dann passend zu den ganzen Rentnern in Florida, bin ich ein viertel Jahrundert alt geworden. 25 Jahre. Diese Zahl nimmt mich dieses Mal schon sehr mit. Kyle und Reini weckten mich mit einem netten Happy Birthday Lied. Kyle drängte mich dann ins Wohnzimmer zu kommen, da er selbst schon so aufgeregt war (hat mir am Tag vorher auch schon das Geschenk verraten - einfach nur süß). Dort erwartete mich ein toller Geburtstagstisch wie ich es von zu Hause immer gewöhnt war. Reini gab sich große Mühe alles perfekt zu machen: Blumen, Karte, Ballons, Kerzen, Schmuck... (nur den Eiskuchen hätte er nicht in den Kühlschrank stellen dürfen *g*) Echt lieb!!! Und von Kyle und seiner Familie habe ich eine neue Kamera bekommen - endlich gibts wieder Bilder. Wir verbachten den Tag am Strand und aßen abends in nem sehr leckeren Seafoodlokal. Vielen lieben Dank für all die Emails und Anrufe - ihr habt mir sehr gefehlt! Tja letztes Jahr wünschte mir jeder ein aufregendes neues Lebensjahr in den Staaten und dieses Jahr ein tolles Jahr als Referendar in Deutschland. So schnell vergeht die Zeit. Aber ich bin schons sehr aufgeregt wie es wird!!!

Micro Michelle


Während Reini in Deutschland war, verbrachte ich meine letzten Tage als Micro Michelle. Es hat sehr viel Spaß gemacht als Mad Scientist Nachmittagsschulprogramme zu unterrichten. Wetter, Sounds, Taste, Bugs, Machines, Chemieversuche, Physikexperimente, Slime,... alles war dabei. Ich habe beim Vorbereiten einiges gelernt und konnte Kyle und Reinhard immer wieder mit kleinen Experimenten begeistern.
Beeindruckt hat mich allerdings jedesmal aufs Neue das Wissen der amerikanischen Grundschüler. Sie sind richtige kleine Experten gewesen.
Es war eine aufregende Erfahrung auf englisch zu unterrichten. Doch die Kinder haben mich gerne ab und an korrigiert und meine Sprachkenntnisse daher verbessert.
Unsere wichtigeste Regel ist: HAVE FUN!!! Ich habe viele kleine Erfahrungen gemacht,die ich hoffentlich gut in meinem Refalltag einbringen kann, damit ich auch dort immer FUN haben kann.

Dienstag, 5. Mai 2009

Jetzt aber Vollgas geben...


Am Wochenende hab ich schon die ersten Koffer gepackt, damit Reini schon mal was mit nach Hause nehmen konnte. Tja, jetzt heisst es schon bald Endspurt. Deshalb genießen wir noch mal in vollen Zügen.
Letztes Wochenende fuhren wir mit Kyles Familie in den First Landing State Park am VA Beach/Chesapeak Bay. Leider sind gleichzeitig meine und Chris Kamera kaputt gegangen. Daher gibt es keine Bilder. Aber das Wochenende war wunderschön. Wir spielten Fussball, waren bis zum Bauchnabel im Wasser, bruzelten in der Sonne, machten Nürnberger Bratwürste... Der Sonnenuntergang war unbeschreiblich (romantisch)! Und die kleine Holzhütte war echt gemütlich.
Diese Woche war Reinis letzte Uniwoche. Dazu verbrachte er nochmal viel, viel Zeit in der Bücherei- dafür ist sein GPA mal wieder der Beste. Wir schlemmten jeden Abend in der Dining Hall, um die Dining Dollars loszuwerden. Tja aber dann stand der Abschied vor der Tür. Mal wieder tschüss zu liebgewonnenen Freunden sagen. Aber nun kennen wir Menschen in fast allen Ländern und sind schon nach Italien, Schottland, Argentinien... eingeladen. Unser Reisen muss (wird) also noch lange kein Ende haben *g*
Am Samstag gings dann zum Richmond Racewaycomplex. Das war live America! Auf den Parkplätzen begann bereits mittags die Party. In ihren rießen Pickups, brachten sie Zelte mit, Grills, monster Kühlboxen... Zur Eröffnung flogen drei Fallschirmspringer ins Stadion ein - natürlich mit der Amiflagge. Dann wurde die Pledge of America gesprochen, dann die Nationalhymne mit Begleitung der Army Blaskapelle gesungen, eine weitere große Fahne ausgebreitet und zum Schluss noch gebetet, für die Fahrer, die Soldaten im Krieg... ach ja und dann flog ne uralte Kampfmaschine tief übers Stadion. Und da machen wir uns Gedanken bei der WM mal Flagge zu zeigen?! Naja dann gings los. Nascar Rennen: erinnert ein an früher als man an seiner eigenen Kartbahn gespielt hat. Ab und zu fährt einer in die Bande und es qualmt ohne Ende, und ansonsten war es unwahrscheinlich laut. Ein echt unglaublicher Sound - echt toll. Ach ja und alle hatten ne Baseballcap auf - und als ich grad den Reini drauf ansprechen wollte, fiel mir auf er hatte auch eine auf! Ist schon ein echter Ami geworden.
Waren mal wieder schöne Tage hier im Amiland. Und nun wünsche ich den Fellmanns zusammen schöne Tage in der Oberpfalz. Familie ist und bleibt einfach immer das wichtigste.

Sonntag, 19. April 2009

Servus I am a Oberpfälzer im Amiland!



Vor zwei Wochen hat nun auch unser letzter Besuch aus dem hintersten Eckchen Deutschlands zu uns nach Amerika gefunden. Und da sie schon mal den weiten Weg auf sich genommen haben, wollten sie auch gleich die ganze Ostküste entdecken:
Pünktlich zu ihrer Ankunft traf auch der Hochsommer in Richmond ein. Den ersten Tag konfrontierten wir sie gleich mit einem richtigen amerikanischen Breakfast. Die nächsten Tage gaben sie sich allerdings dann lieber mit Toast und Marmelade zufrieden. Dann gings für die stolzen Eltern natürlich ertsmal am Campus.
Am Dienstag machten sie sich auf die Reise nach NYC, um zu sehen wo wir denn vorher so gelebt haben. Nach der Anzahl der Fotos zu urteilen waren sie wohl mächtig beeindruckt.
Reini und ich sind bereits morgens in Orlando Florida gelandet und nutzten die Zeit für einen Strandtag. Kurzentschlossen mieteten wir uns dazu ein kleines Cabrio und bekamen einen super Schlitten, mit dem wir durch viele kleine Dörfer und einsame Straßen bis hoch an den Daytona Beach entlang fuhren. Teilweise kam man sich vor wie in der Dominikanischen. Abends landeten wir in einem Fischlokal an nem kleinen Fluss mit nem Raggae Sänger. Ich glaube wir waren dort die ersten Ausländer die sie jemals sahen.
Nach diesem wunderschönen Tag holten wir die Fellmanns am Flughafen ab und tauschten unser Auto mit einem Minivan. Am nächsten Tag gings ins Seaworld. Wir fütterten Seehunde und fuhren krasse Achterbahnen. Am schönsten war in der Nacht die Rock Show mit den Killerwalen. Beeindruckend große Tiere.
Für Alex, Carina, Reini und mich gings am nächsten Tag ins Disneyworld. Wir kamen pünktlich zur Parade an und tanzten vor dem Märchenschloss bei traumhaften Wetter. Die Fahrten sind unglaublich. Die Achterbahn im Space, das Geisterschloss (dort fliegen echte Geister rum)... Enttäuscht waren wir nur von den fehlenden Disneyfiguren. Angeblich wurden die zu sehr gemobbt und laufen jetzt nicht mehr frei rum, schade. Trotzdem haben wirs geschafft noch kurz vor Schluss Bilder mit Mickey und Minnie zu machen. Die Parade und das Feuerwerk waren auch einfach märchenhaft.
Den nächsten Tag verbrachten wir am Cocoa Beach. Dann mussten Reini und ich auch schon leider wieder heim fliegen. Aber so lässt sich Ostern echt gut verbringen *g*.
Die Fellmanns Truppe genoss noch einen Tag im Kennedy Space Center und verpasste vor lauter Raketen jedoch ihr eigenes Flugzeug. Zum Glück haben wir ja mehrere Flughafen in der Nähe *g*
Die letzten Tage kümmerten wir uns um die Geschichte Amerikas in Williamsburg und Washington, dem Strand von VA Beach und die Chesapeak Bay Bridge (längstes Brücken-Tunnel Komplex der Welt), dem Schießen...
Leider verflog die Zeit mal wieder viel zu schnell. Doch die Oberpfälzer haben nen guten Einblick in die Welt der "verrückten" Amis bekommen. Am besten war Ullis Spruch im Supermarkt: "Die haben ja alles hier, das ist nicht so wie in Ägypten beim Einkaufen"
Wir hoffen es hat ihnen trotz des Sightseeingstresses genauso gut gefallen wie uns. Und bedanken uns für die schöne Zeit. Bald sehen wir uns ja schon wieder! Egal wo man auf der Welt ist und was man gerade tut: Familie ist einfach doch immer das Wichtigste im Leben!

Montag, 30. März 2009

Unser ganz normaler "Alltag"!!!



Unsere Zeit hier könnte man leicht als Dauerurlaub bezeichnen. Natürlich müssen wir beide lange arbeiten. Aber unsere Aufgabe macht uns beiden extrem viel Freude. Auf Kyle aufzupassen und die Tage mit ihm zu verbringen, macht so viel Spaß. Und für Reini ist die Akkumulation von Wissen in der Bibliothek ein wahres Vergnügen *g*!
Vorletztes Wochenende waren wir Dogsitten für Maddy! Dazu durften wir in dem unglaublichen Haus von Tony und Minnie wohnen. Reini fühlte sich gleich als Hausherr und machte es sich auf dem Sessel mit Bier gemütlich. Wir kochten lecker, frühstückten Pancakes mit Whipped Creme und Erdbeeren, Apfelomlett... Gingen Shoppen im Outlet, sightseeing in Williamsburg...
Dieses Wochenende waren wir auf einer Shooting Range. Seltsames Gefühl eine geladene Waffe in der Hand zu haben. Sie würde mir im Ernstfall wahrscheinlich eh nicht viel helfen. Doch Reini lernte schnell und konnte richtig zielen. Ich habe stattdessen die Geisel anstatt den Verbrecher erwischt. Doch ich möchte egal wie niemals so etwas im Haus haben. Denn es kann einfach zu schnell das Falsche passieren. Und der Gedanke dass hier in den Staaten jeder Trottel eine bekommen kann, beunruhigt mich immer wieder.
Danach waren wir ganz brav auf einer Easteregghunt. Kyle war so süß. Der Park dafür erschien uns im Mitten von Nichts. Dort wo man noch nie was von Globalisierung, Krieg oder sonstwas gehört hat. Es gab einen alte Tante Emma Laden mit Deutscher Schinkenwurst und uralte Oldtimers am Wegrand. Abends waren wir in Downtown mit Tanja und Chris.
Gestern genossen wir den Sommer! Ich war auf so was wie ner Tupperparty. Reini und ich haben abends gekocht...Und morgen gehts zur Cooking Demo...
Also immer was los! Und das nennt man Alltag! Kann an sich echt dran gewöhnen *g*

Montag, 23. März 2009

Back to the City!!!



Schon einen Tag nachdem unser Familienbesuch leider wieder abreisen musste, kam dafür auch schon der Nächste! Denn die Oberpfalz wollte sich auch mal hier blicken lassen:
Franzis Aufenthalt war stark durch das Wetter geprägt. Sie kam ausgerechnet an unserem Snowoffday in Richmond an und hatte Glück, dass ihre Maschine überhaupt landen konnte. Sehr mutig fuhren Reini und ich sie nachts abholen. Die Straßen waren eisig aber leer, da komplett Richmond lahmgelgt war. Zig tausend Haushalte waren selbst noch 3 Tage später ohne Stromversorgung. Auch Franzi war die ersten Tage mit mir beim Kyle festgesessen, da Chris Truck niemals aus der Einfahrt rausgekommen wäre. Hier hat ja niemand Winterreifen. Selbst die Schneeschipper wurden aus dem Norden hergebracht. In Deutschland würde man es eine schöne Winterlandschaft nennen, und hier löst es gleich den Notstand aus *g*!
Von einem Extrem dann aber gleich ins andere. Eine Woche später saßen wir nämlich bei über 30 Grad am Strand von Virginia Beach im Bikini und genossen den Tag sehr. Wir bekamen sogar einen Sonnenbrand.
Zwischen dem Kältetief seit 1927 oder so und dem Wärmehoch seit 2000 regnete es leider ausergewöhnlich oft. Dennoch haben wir das ganze Programm durchgezogen: bei Regen durch Washington gelaufen und auch das Historic Triangle abgeklappert. Dort gibts ein sehr schönes Freilandmuseum über die Anfänge Amerikas.
Wichtig war natürlich auch das Shoppen und auch das Fortgehen kam nicht zu kurz. Endlich kennen wir nun auch tolle Plätze in Richmond: Tabacco Company und The Bank (war mal ne Bank und im Tresor ist heute die Küche drin)
Aber das Highlight für Franzi, aber auch für uns war das Wochenende in NYC. Über Springbreak sind zwar fast alle Studenten in den Süden gefahren. Aber für uns war es was ganz besonderes in den Norden zurück zu kehren: unglaublich dass wir dort gelebt haben. Die Lichter, der Trubel, der Verkehr, das Leben, die Hochhäuser... Es war toll wiede dort zu sein und wir haben uns gleich wieder in diese einmalig Stadt verliebt und wären am liebsten dort geblieben. Tagsüber war Powersightseeing angesagt und nachts das galmour Leben. Wir waren wieder auf unserer Rooftopbar und danach dank unserem Freund "Polo" in nem super Club *g*! Diesmal hatte ich sogar Geld; da ist die Stadt schon noch mal anders. Obwohl ich bei meinen Arbeitskollegen war und so liebevoll begrüßt wurde.
Ich denke dass wir die Zeit in NYC und überhaupt die ganze Zeit hier in Amerika erst sehr viel später wirklich als unser Leben realsieren können. Noch ist alles immer noch so unwirklich und einfach nur aufregend (auch hier in der Countryside *g*) Das Land ist einfach so anderes! Und genau dass macht den Reiz aus. Ein Beweis dafür ist dass Franzi zum Beipiel in nur zwei Wochen 1000 Bilder gemacht hat. Für unser Fotoalbum habe ich die Schönsten ausgesucht. Danke Franzi, war schön dass du da warst!
Tja und schon bald stehen schon die nächsten Oberpfälzer vor der Tür. Familybesuch Teil 2! Wir sind schon sehr gespannt wie es ihnen gefällt und freuen uns sie bald zu sehn!

Montag, 2. März 2009

4 Generationen und 1 wunderschöner Urlaub



Pünktlich zum Tag der Liebe, dem Valentine's Day, reiste die ganze Sippschaft Swan an! Morgens genossen Reini und ich noch den Valentinsbrunch im Clubhaus. Dazu wurde ich wurde ganz im amerikanischen Stil mit rosa Luftballons, Rosen und ner Karte vewöhnt. Anschließend fuhren wir dann nach Washington um aufgeregt unsere Besucher abzuholen.
Wir hatten lustige zwei (für Chris und Andi leider nur eine) Wochen vor uns, in denen wir viel erlebt haben. Hier die schönsten Momente:
Dank Mama verbrachten wir unseren ersten Tag am Flughafen, da man sie als "B" nicht ins Land lassen wollte. Doch Opa schmuggelte daraufhin ne Birne ins Land, da man sein Butterbrot in den Müll geworfen hatte. Andi glaubte ich überfahre rote Ampeln, da sie hier anders stehen. Im Hotel brach nach einer anfänglichen Überbuchung mitten in der Nacht ein Wasserfall in Papas Zimmer aus. Unsere Haustüre stand eines Nachts offen (da sie Reini wahrscheinlich net abgesperrt hat). Auf Monticello wäre uns Andi fast erfroren. Christine und Mama wollten sie vor dem Pentagon fast verhaften, da sie Fotos machten. Papa wurde zum ersten Mal als Senior beim Bezahlen eingestuft. Kyle ist sogar einmal vor lauter Erschöpfung beim Wickeln eingeschlafen. Papa wollte die Menschheit retten und opferte sich am Buffet auf alle Muscheln zu essen.Im Whirlpool bei 40 Grad wären wir fast verbrannt....Nur Reini war immer recht unbeeindruckt. Er lernte die meiste Zeit.
Doch gerade mit all diesen chaotischen Erlebnissen hatten wir wirklich eine super schöne Zeit hier verbracht. Wir liefen einen Tag durch Washington, besichtigten das Haus von Jefferson in den Bergen, nahmen am Kochabend teil, besuchten unsere alten Häuser in Newport News, gingen zur Naval Base und Wisconsin in Norfolk, übernachteten bei Tony und Minnie (den Freunden meiner Eltern aus der Armyzeit), gingen shoppen, unterhielten den Kyle mit 6 Babysittern gleichzeitig, aßen bei Sonnenschein Mittagessen auf der Terasse...
Der Abschied fiel mir sehr schwer. Gleich schon nach der ersten Woche von Chris und Andi und dann auch noch von meinen Eltern und meinem Opa. Wir haben viel gelacht und getrascht. Es tat einfach sehr gut jemanden so vertrauten um mich zu haben. Es war schön ihnen unser Leben hier zu zeigen. Was wir alles so erreicht haben und wie es uns hier geht. Dennoch hat es mir gezeigt, das der schönste Fleck auf der Welt einfach immer da ist wo die Familie ist.
Mein Referendariatsantrag habe ich schon ausgefüllt. Doch bevor ich meinen neuen Lebensabschnitt beginne, haben wir hier noch genau 4 Monate in denen wir noch ganz viel erleben wollen. So zum Bespiel unser Schneechaos.
Heute hatte ganz Richmond schneefrei, da man bei solchen Schneeverhältnissen hier nicht weiter kommt als bis zur Haustüre. Also haben wir den Tag im kuschlig warmen Bett verbracht, am nachmittag gefrühstückt, nen Schneespaziergang gemacht, mit Daniel und Jessica im Clubhaus Billiard gespielt, unsere Autos freigeschaufelt und nun warten wir ob Franzi unnser nächtser Besuch bei diesem Wetter heute landen kann. Und es ist noch nicht sicher wie lange wir noch scheefrei haben!?